Attraktivität: Kontrastreich gefärbter, insbesondere zur Fütterungszeit lebhafter Fisch
mit einem kräftigen, torpedoförmigen Körper. Die Maximalgröße ist abhängig von der
Art der gereichten Nahrung.

Vorkommen: Die ursprünglich nur in Tasmanien vorkommende
Brackwasser-Haiart gilt als Paradiesvogel für die Einnischung "neuer Arten"
(Neozoen) in einheimischen Gewässern. Heute weit verbreitet in Eider, Elbe, Weser, Ems,
Rhein u. Themse. Ein weiteres Vorkommen wurde jüngst von amerikanischen Ichthyologen aus
der Hudson Bay gemeldet.
Haltung und Zucht: Wenig anspruchsvoll, wenn regelmäßig
lebende Nahrung gereicht wird. Bei der Fütterung ist Vorsicht geboten, die
raffinierten Beutegreifer entwickeln mit zunehmendem Alter ein immer ausgefeilteres
Jagdverhalten. Die Tiere erweisen sich in großen Aquarien oder Gartenteichen als
äußerst intelligent und suchen immer wieder den intensiven Kontakt zu ihrem Pfleger. Die
Art ist lebengebärend, über eine erfolgreiche Nachzucht im Aquarium ist nichts bekannt.
Besonderes: Dieser Art sind schon viele Pfleger zum Opfer
gefallen. Dennoch aufgrund des interessanten Verhaltens sehr empfehlenswert. Leider sind
junge, unbescholtene Tiere nur sehr selten zu bekommen. |